Glossar für Wein und Kulinaria

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Ibores (ausgesprochen: Ibores)

Ziegenrohmilchkäse aus der Extremadura, in Paprika gerollt, zwei Monate gereift, cremig, leicht säuerlich, mind. 55 % Fett i. Tr. Vgl. Spanische Käsesorten.

Idiazábal (ausgesprochen: Idi'jazaball)

Schafskäse, der im Baskenland aus Rohmilch zweier Schafrassen (Latxa und Carranzana) hergestellt wird und zwei bis fünf Monate reift. Ein Teil der Produktion wird über Buchen-, Kirsch-, oder Weißdornholz geräuchert. Idiazábal hat eine zarte, fast butterartige Konsistenz, ungeräuchert hat er ein leichtes Heuaroma. Der leicht säuerliche, würzige Geschmack stammt vom Käselab von Milchlämmern und wird durch das Räuchern noch betont. Die Länger gereift entwickelt er einen kräftigen, herben Geschmack, eine härtere Konsistenz und schmeckt etwas salzig. Wenn er sehr reif ist, kann er wie Parmesan-Käse in Stücke gebrochen werden. Die Rind ist hart und blassgelb, geräuchert weist er eine dunkelbraune Rinde auf, mind. 55 % Fett i.Tr. In Spanien wird Idiazábal gerne zu einen jungen, säurebetonten Blanco gereicht. Vgl. Spanische Käsesorten.

Impériale (ausgesprochen: Impériall)

Wird die Großflasche von 6 l Inhalt (8 Normalflaschen) in Bordeaux genannt. In Burgund bezeichnet man sie als „Methusalem“.

Imprägnierverfahren

Methode des Auffrischens von Weinen und Verfahren bei der Herstellung bestimmter Perlweine durch Zugabe von Kohlendioxid.

Indicação Geográfica (I.G.)

Im Zuge der Umsetzung des neuen europäischen Weinrechts gibt es auch für die Weinbauregionen Portugals neue Bezeichnungen: Ab dem 1. August 2009 werden die Landweingebiete (Vinho Regional/VR) umbenannt in Indicação Geográfica (I.G.). Bis Ende 2010 dürfen jedoch auch noch die alten Begriffe verwendet werden. Die Qualitätsweinbauregionen heißen nunmehr Denominação de Origem Protegida (D.O.P.) anstelle von Denominação de Origem Controlada (D.O.C.).

Indicazione Geografica Tipica (I.G.T.)

In Italien wurde diese Bezeichnung 1995 für Landweine aus bestimmten Anbaugebieten eingeführt. Die Qualität liegt zwischen einfachen Tafelweinen und D.O.C.-Weinen.

Infusión (ausgesprochen: Infusiónn)

(span.), dt. Kräutertee

Ingredientes (ausgesprochen: Ingredientess)

Zutaten

Insektizide

Schädlingsbekämpfungsmittel: Es werden immer mehr Wirkstoffe entwickelt, die möglichst nur den Schädling vernichten und die Nützlingsfauna schonen. So werden im Weinbau biologische Insektizide wie Bacillus Thuringiensis-Präparate und biotechnische Maßnahmen wie der Einsatz von Pheromonen im Rahmen der Kofulsionsmethoden eingesetzt. span. insecticida port. inseticida

Integrierter Pflanzenschutz

Eine Bevorzugung von Verfahren und Arbeitsmaßnahmen, bei denen biologische, biotechnische, pflanzenzüchterische sowie anbau- und kulturtechnische Maßnahmen den chemischen Pflanzenschutz auf das absolut Notwendige reduzieren sollen.

Internationale Rebsorten

Nicht genau festgelegte Bezeichnung für weltweit angepflanzte Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Chardonnay, Pinot Noir, Syrah/ Shiraz, Sauvignon Blanc und einige andere.

Internodium

Abstand zwischen den Knoten oder Augen eines Rebtriebes. Ist abhängig von der Rebsorte und Indiz für schwachen oder zu starken Wuchs.

Interspezifische Rebsorten

Rebsorten mit einer größtmöglichen Resistenz gegen Pilzkrankheiten. Sie sollten unempfindlicher gegen Frost sein und mit einer resistenten Unterlage gegen die Reblaus versehen sein. Interspezifische Rebsorten sind z.B. die Kellertraube Regent und viele Tafeltraubensorten. span. variedades interespecíficas

IPR

„Indicação de Proveniência Regulamentada“; die neuaufgeführte Gruppe der Qualitätsweine mit reglementierter Herkunft entspricht der französischen Kategorie der VDQS-Weine, im Stichwortverzeichnis unter VQPRD geführt. „Indicação de Proveniência Regulamentada“; dient der Klassifizierung von sechs Qualitätsweingebieten und weist auf die geregelte Herkunft dieser Kategorie von Qualitätsweinen hin. Diese 1991 neu eingeführte Bezeichnung ist kennzeichnend für die Aufbruchstimmung in der portugiesischen Weinwirtschaft: Nach fünf Jahren kontinuierlicher Qualitätsentwicklung und entsprechender Erfolge am Markt kann den IPR-Regionen der begehrte D.O.C.-Status verliehen werden.

IVP

„Instituto do Vinho do Porto“, zentrale halbstaatliche Behörde mit Sitz in Porto, die den Portweinhandel kontrolliert. Zu ihren Aufgaben zählen Qualitätskontrolle, Forschung, Öffentlichkeitsarbeit, Genehmigungsverfahren sowie die Vergabe des Gütesiegels (Selo de Garantia), das an jeder Flasche angebracht wird.